Gen für Migräne gefunden
Freitag, 03.09.2010
Kopfschmerzen, Übelkeit und Unwohlsein, mit einem Wort Migräne. Millionen Deutsche werden unterschiedlich häufig von ihr geplagt, jetzt hat ein internationales Forscherteam ein Risikogen für die normale Migräne entdeckt. Bei der Studie wurden 50.000 Probaten von dem Wissenschaftlerteam um Aarno Palotie vom britischen Wellcome Trust Sanger Institute untersucht. Sie fanden ein Migräne-Gen, wie sie im Fachblatt "Nature Genetics" veröffentlichten. Auch bei früheren Studien fanden Forscher Gene als Auslöser für seltene Migräneformen.
Unter Migräne, Griechisch für „halber Schädel“ leiden ca. 10 Prozent der Bevölkerung und Frauen dreimal häufiger als Männer. Die neurologische Krankheit ist durch einen wiederkehrenden, pulsierenden, halbseitigen Kopfschmerz charakterisiert, zu dem sich noch andere Symptome wie Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit und Erbrechen gesellen.
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