Besserer Legionellen-Nachweis
Freitag, 29.10.2010
Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die im Wasser und auch mitunter in unserem Trinkwasser leben und Erkrankungen wie die Legionärskrankheit beispielswiese hervorrufen können. Von der Bakteriengattung sind 48 Arten und 70 Serogruppen bekannt, die jedoch nicht alle gefährlich für den Menschen sind. Um diese Bakterien im Trinkwasser besser aufspüren zu können und zu untersuchen, ob sie zu einem gefährlichen Stamm gehören, haben jetzt Wissenschaftler am Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung eine neue Nachweismethode entwickelt. In Deutschland treten pro Jahr rund 10 000 Legionellen-Erkrankungen auf, etwa ein Fünftel von ihnen verläuft tödlich. Übertragen werden die Erreger über die Luft durch Klimaanlagen und Duschköpfe.
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