Krankheiten durch Schimmelbefall der Wohnung
Mittwoch, 29.09.2010
Hat sich durch Staunässe oder unzureichende Belüftung Schimmel in Räumen gebildet, ist dies nicht nur mit unansehnlichen Flecken an den Wänden verbunden, die verbreiteten Sporen der Schimmelpilze gehören auch zu den wichtigsten Innenraumallergenen. Ist man diesen längere Zeit ausgesetzt, ist damit ein erhöhtes Krankheitsrisiko verbunden. Schimmelpilzsporen können nicht nur verschiedene Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Atemnot und Husten verursachen, sie bedingen auch Reizungen der Haut und der Augen sowie auch Allergien und Magen-Darm-Beschwerden oder auch chronische Erschöpfungszustände und Konzentrationsstörungen sowie Migräne. Weiterhin ergaben Studien, dass Kinder, die in Schimmelverseuchten Wohnungen leben, ein deutlich höheres Risiko haben an Asthma bronchiale zu erkranken als andere Kinder, die nicht in Schimmelbefallenen Wohnungen leben. Daher sollte man Schimmelbefall an Zimmerwänden nicht auf die leichte Schulter nehmen und Sorge tragen, dass er erst gar nicht entsteht.
Schimmelentstehung und was man dagegen tun kann
Die Hauptursache für die Entstehung von Schimmel in Gebäuden ist Feuchtigkeit. An Wänden finden die verschiedenen Arten der Schimmelpilze vielfältige Nahrungen angefangen von der Cellulose der Tapete über Holzwerkstoffe und auch Kunststoffe wie Teppichböden und Wandbeschichtungen. Ihr Wachstum wird durch Feuchtigkeit begünstigt, die durch verschiedene Ursachen in die Wände eindringen kann: durch eine undichte Wasserleitung, durch Regenwasser, was in das Mauerwerk eindringt oder auch durch kondensiertes Wasser durch ungenügende Belüftung der Räume.
Die in die Wände eindringende Feuchtigkeit kann man mit verschiedenen Methoden bekämpfen in Abhängigkeit ihrer Ursache. Dringt Feuchtigkeit durch das Mauerwerk vom Boden in die Wand ein oder durch die Außenwände, kann man dies mit einer Horizontalsperre aus Bitumenbahnen oder anderen nicht wasserdurchlässige Stoffen unterbinden. Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung des Aquapol-Gerätes, das unter Verwendung eines physikalischen Wirkprinzips das kapillar in die Hauswände aufsteigende Wasser unter Ausnutzung der natürlichen Energien aufhält. Das Aquapol-Gerät besteht aus einem Sende- und Empfangsteil, dass ein geoenergetisches Kraftfeld kanalisiert. Das österreichische Unternehmen Aquapol hat einige Niederlassungen in ganz Europa und bereits seit seiner Gründung im Jahr 1985 über 44.000 Aquapol-Geräte verkauft. Schimmelbildung kann man weiterhin auch mit regelmäßiger Belüftung entgegenwirken.
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