Dr. Dres  Zimny – Ihr Zahnarzt in Berlin

Mäuse-Medizin rettet todkrankes Baby

Freitag, 13.11.2009

Einem deutschen Biochemiker ist es zu verdanken, dass ein kleines 18 Monate altes Baby wieder lächeln kann. Das Baby leidet seit seiner Geburt an einem sogenannten Molybdän-Cofaktor-Defizienz mit giftigen Sulfit-Ablagerungen im Hirn, welche tödliche Folgen haben. Dem ist nun aber nicht mehr so durch die hervorragende Arbeit des deutschen Biologen Prof. Dr. Günter Schwarz. Ihm ist es im Jahr 2004 erstmals gelungen an dieser Krankheit leidende Mäuse zu retten, indem er ihnen das für die Krankheit ausschlaggebende da fehlende Molekül zurückgab, welches er zuvor synthetisch im Labor hergestellt hatte.

Mit dem entwickelten Medikament, was den Mäusen half, konnte nun auch dem Baby geholfen werden, nachdem das oberste Gericht und eine Ethik-Kommission das Ok gaben, ein noch nicht ausreichend getestetes Medikament einem Baby zu verabreichen, mit bahnbrechendem Erfolg, der Sulfit-Spiegel sank innerhalb von wenigen Stunden. Nun werden die Zulassungsverfahren bei diesem "Medikament für seltene Krankheiten" beschleunigt, damit auch anderen damit geholfen werden kann.