Medizin-Nobelpreis für künstliche Befruchtung
Freitag, 15.10.2010
Der Erfinder der künstlichen Befruchtung, Dr. Robert G. Edwards bekam von dem schwedischen Nobel-Komitee dem Nobelpreis für Medizin zugesprochen, ermöglichten doch seine künstlichen Befruchtungen, die Erfüllung des Kinderwunsches von Millionen von Eltern. Der 85-Jährige Preisträger befindet sich leider nicht in bester körperlicher Verfassung, dennoch beteuerte seine Ehefrau, dass er sich sehr über den Preis freuen würde. Seine Erfindung, durch die im Jahr 1978 das erste Retortenbaby geboren wurde, spaltete die Welt, die einen sehen es als Segen an für die Erfüllung ihres Kinderwunsches, die anderen, allen voran der Vatikan, verteufeln es als eingreifen in das Werk Gottes.
Robert Geoffrey Edwards wurde 1925 in Leeds, England geboren und ist der Pionier auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin. Zusammen mit dem britischen Gynäkologen Patrick Steptoe entwickelte Edwards die In-vitro-Fertilisation, mit der er die künstliche Befruchtung im Reagenzglas ermöglichte.
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