Neue Ära in der Früherkennung bricht an
Freitag, 25.09.2009
Am 6. Oktober 2009 startet die „Medica-PreView“ in Hamburg. Dieses Jahr stellt Prof. Harald Mischak ein Verfahren vor, welches die Früherkennung von Krankheiten revolutionieren könnte. Er entwickelte die sogenannte "Protein-Muster-Erkennung", ein biochemisches Verfahren, das verdächtige Gene und Eiweißspuren in Körperflüssigkeiten nachweisen kann. So werde die Medizin nicht nur in die Lage versetzt, Krankheiten sehr genau zu diagnostizieren, sondern Erkrankungen wie Krebs-, Nieren- oder Gefäßerkrankungen, die zu den häufigsten Todesursachen in den Industrieländern gehören, könnten im Entstehungsprozess frühzeitig erkannt werden bevor es zu einer Organschädigung kommt.
Durch das Analyseverfahren könnten im Urin rund 6.000 Proteine erkannt werden, welche ein spezifisches Eiweiß-Muster hinterlassen, woran man computerunterstützt Krankheiten ablesen kann anhand von vergleichenden Statistiken und Ergebnissen. Mit der "Mischak-Analyse“ würde nicht nur eine neue Ära der Früherkennung beginnen, man könnte auch Milliardenausgaben im Gesundheitswesen verringern und die Entwicklung von neuen Medikamenten sicherer gestalten.
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