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Radioaktivität: nützlich, aber auch hochgefährlich

Freitag, 10.12.2010

Radioaktivität, Atomkraft und Castortransporte rufen viele Gegner und Proteste auf den Plan, dennoch kann Radioaktivität in der Medizin ein wichtiges Hilfsmittel zur Therapie und Diagnose sein. Bei der Radioaktivität handelt es sich um einen spontanen Zerfall instabiler Atomkerne, wobei sich die Masse und die Kernladung ändern und Energie in Form von ionisierender Strahlung freigesetzt wird. Diese Strahlung hat eine schädigende Wirkung auf Zellen und kann Krebs auslösen, doch wird diese Strahlung auch zur Therapie eingesetzt. So kann eine sehr geringe Strahlendosis, die direkt in die Krebszellen gegeben wird, die Krebszellen beschädigen. Bei Bestrahlungen mit Radioaktivität wird die Telecurie- oder Telegammatherapie verwendet, bei der verschiedene Behandlungsarten angewandt werden entweder die externe Strahlentherapie oder die, die direkt in den Tumor gesetzt wird. Dabei werden versiegelte radioaktive Strahlenquellen, wie beispielsweise Cäsium 137, in einen Tumor eingebracht. Beachtet sollte bei einer Strahlentherapie allerdings werden, dass diese nicht nur Tumore bekämpfen, sondern auch erneut Krebs auslösen kann. Besonders Kinder zeigen sich hier sehr anfällig.