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Schlafstörungen nicht unterschätzen

Freitag, 09.04.2010

Jeder leidet mitunter unter Schlafstörungen, doch sollte man diese nicht unterschätzen. Die Krankenkasse DAK berichtet, dass sich Schlafstörungen zu einer richtigen Volkskrankheit entwickelt hätten, die nach wie vor unterschätzt würde. Die Zahl der Arbeitsunfähigkeit wegen Ein- und Durchschlafstörungen seien seit 2005 um 22 Prozent gestiegen, meint Markus Saur, Leiter der DAK in Stuttgart. Gründe für Schlafstörungen sind Stress, aber auch Schicht- und Abendarbeit. Folgen von durchwachten Nächten sind Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. "Chronische Schlaflosigkeit ist kein harmloses Lifestyle-Problem, sondern muss sehr ernst genommen werden", verdeutlicht Saur. Als medizinisch relevant gelten Schlafstörungen, wenn sie länger als einen Monat dauern und mindestens drei Mal in der Woche auftreten.