Schweinegrippe breitet sich weiter aus
Donnerstag, 23. Juli 2009
Berichte um die Schweingrippe sind im Moment allgegenwertig. Bislang haben sich in Europa 17.100 Menschen an der Schweinegrippe infiziert, 1.800 davon in Deutschland. Verschiedene Wissenschaftler in Forschungsgruppen forschen augenblicklich weltweit an einem Impfstoff gegen das H1N1-Virus, welcher im Herbst zur Verfügung stehen soll. Dann plant die Bundesregierung eine Massenschutzimpfung für Risikogruppen, wie Kinder und kranke und alte Menschen.
Bis es soweit ist, kann man sich mit kleinen Sicherheitsvorkehrungen versuchen zu schützen. Dies ist besonders jetzt in der Reisezeit wichtig, wo viele Menschen quer durch Europa und die Welt unterwegs sind und leider auch verstärkt den Virus mitbringen. Vermehrte Ansteckungen sind im Ferienland Spanien zu befürchten, dort grassiert die Schweinegrippe vermehrt. Wie bei jeder Grippe kann man sich besonders durch die Töpfcheninfektion anstecken, aber auch durch Türgriffe und andere verseuchte Oberflächen. Um sich zu schützen, sollte man sich regelmäßig die Hände waschen. Auch sollte man, wenn man Husten muss, in den Ärmel und nicht in die Hände husten.
Sollte man Grippesymptome aufweisen, wie hohes Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen sowie auch Appetitlosigkeit und Müdigkeit, sollte man schleunigst den Arzt aufsuchen. Ist man erkrankt, wird man insoliert und mit verschiedenen Medikamenten, wie die so genannten Neuraminidase-Hemmer Tamiflu mit dem Wirkstoff Oseltamivir und Relenza (Zanamivir) behandelt, welche die Symptome deutlich mindern.
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